Anonym surfen auf dem iPad: Von A bis Z (Stand: 2020)

Wer mit einem mobilen Endgerät wie dem iPad auf das Internet zugreift, ist über seine IP-Adresse nach Standort und Internet-Provider identifizierbar. Diese persönlichen Daten können missbraucht werden. Datendiebstähle sowie unerwünschtes Spamming, aber auch ungewollte Abmahnungen sind möglich. Datenmissbrauch lässt sich durch anonymes Surfen mit dem iPad verhindern. Dazu stehen verschiedene Möglichkeiten zur Wahl.

In diesem Artikel möchten wir dir alles erklären, was du wissen musst, um auch auf deinem iPad sicher und anonym zu surfen.

Weshalb ist es ratsam, auf dem iPad anonym zu surfen?

Anonymes Surfen ist sicheres Surfen. Gerade mobile Endgeräte wie das iPad erweisen sich als anfälliger für Angriffe böswilliger Dritter. Das gilt insbesondere, wenn zum Surfen auf ein öffentliches WLAN zurückgegriffen wird. Es kommen immer wieder neue Missbrauchstechniken auf. Sind die eigenen Daten erst in die Hände von Dritten gelang, ist es schwierig, den Schaden zu begrenzen.

Daher ist es sinnvoll, sich einmal damit zu beschäftigen, wie das anonyme Surfen auf dem iPad funktioniert und die hierfür nötigen Schritte einzuladen, um danach auch mit dem iPad ganz entspannt und sicher im Internet unterwechs zu sein.

Wie kann man anonym surfen auf dem iPad?

Um mit dem iPad anonym zu surfen, kann man auf verschiedene Möglichkeiten, auch in Kombination zurückgreifen. Diese Möglichkeiten, bei denen es sich um die Nutzung eines VPN-Clients, den privaten Modus von iOS, Proxy-Server sowie ggf. sogar das Tor-Netzwerk handelt, möchten wir dir in den nachfolgenden Abschnitten genauer erläutern.

Sicher surfen auf dem iPad

Du wünscht dir sicheres und anonymes Surfen auf dem iPad? Eine Mischung aus dem privaten Modus deines Tablets und einer sicheren VPN-Verbindung ohne Logfiles stellt die beste und einfachste Kombination dar!

Privater Modus von iOS auf dem iPad

Die iOS-Version des Safari-Browsers ermöglicht das Surfen im Internet auf dem iPad, ohne dabei Spuren zu unterlassen. Dazu wird Safari auf dem iPad geöffnet und unten rechts zum Aufrufen eines neuen Tabs getippt. Unten links befindet sich ein Button “Privat”, dieser aktiviert den privaten Modus. Die jetzt aufgerufenen Webseiten erscheinen nicht im Verlauf oder Cache.

Dabei ist der private Modus des iPads zwar ein wichtiges Puzzleteil, um auf dem iPad anonym zu surfen, jedoch hinterlässt du beispielsweise mit deiner IP-Adresse immer noch einiges an Spuren.

VPN-Client

Um deine wirkliche IP-Adresse niemandem bekannt zu machen, empfiehlt sich zusätzlich zum privaten Modus des iPads die Nutzung eines VPN-Clients ohne Log-Files, wie dies beispielsweise bei unserem Shellfire VPN gegeben ist.

Einen allgemeinen Überblick der wichtigsten Vorteile und Nachteile von VPN kannst du dir dabei in einem anderen Artikel verschaffen, den wir vor einiger Zeit bei uns veröffentlicht haben.

Derzeit ist Shellfire VPN verfügbar für die folgenden Betriebssystem:

Für das iPad musst du also nur ganz einfach unsere App für iOS über den App-Store herunterladen und den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen – und schon kann es losgehen. Dabei steht unser Shellfire VPN sowohl in einer kostenlosen als auch in einer bezahlten Premium-Version zur Verfügung, die bereits für rund 5,00 € im Monat zu haben ist.

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Proxy-Server

Ein Proxy-Server arbeitet in einem Netzwerk wie eine Art Vermittlungsstelle. Er nimmt Anfragen entgegen und leitet sie wie ein Stellvertreter – dafür steht der Zusatz Proxy – weiter. Für das Surfen mit dem iPad bedeutet das, dass bei Einsatz eines Proxy-Servers die jeweilige Anfrage im Netz über diesen Server umgeleitet wird. Wird über das iPad eine bestimmte Webseite aufgerufen, wird die Anfrage an den Proxy-Server gestellt, der sie dann an die Webseite weiterleitet. Die Betreiber der Webseiten sehen nicht die persönliche IP-Adresse. Ihnen wird lediglich die IP-Adresse des Proxy-Servers bekannt.

Standort und Internet-Provider des iPad-Nutzers lassen sich nicht mehr identifizieren. Dazu werden bestimmte Apps angeboten, die gratis heruntergeladen werden können. Nach einer kurzen Installation und einer Registrierung kann der Proxy-Server zum Surfen verwendet werden.

Grundsätzlich ist heutzutage ein VPN-Client aber einem Proxy-Server vorzuziehen. Erstens weil die Nutzung von VPN-Software in der Regel komfortabler ist. Zweitens auch, weil Proxy-Server nicht deine gesamte Verbindung verschlüsseln, sondern beispielsweise nur deine Browser-Verbindung. Es kann mit Proxy-Servern daher geschehen, dass du trotz ihrer Nutzung weiterhin Spuren im Netz hinterlässt.

Tor-Netzwerk

Auch das Tor-Netzwerk kann beim anonymen Surfen mit dem iPad hilfreich sein. Hinter dem Akronym Tor verbirgt sich The Onion Ring oder The Onion Routing – ein Netzwerk von rund 2000 privaten Servern. Ähnlich wie beim Proxy-Server wird die Anfrage eines Nutzers beim Surfen mit dem iPad über Tor nicht direkt an die Webseite geleitet, sondern zunächst über 3 zufällig ausgewählte Server geführt.

Zwar gilt der Tor-Browser als recht sichere Variante, um anonym zu surfen – gleichzeitig lässt die Übertragungsgeschwindigkeit aber meist zu wünschen übrig. Auch schützt Tor nicht alle Verbindungen, die von deinem iPad aufgebaut werden, sondern lediglich Verbindungen, die via Tor-Browser hergestellt werden.

Das bedeutet, dass ähnlich wie hinter mehreren Schalen von Zwiebeln – darauf bezieht sich der Name The Onion (Zwiebel) – die eigene IP-Adresse sowie damit verbundene Standort- und Providerinformationen des iPad Nutzers nicht erkennbar sind. Um Tor zu nutzen, muss die Tor-Client-Software vorher installiert werden. Der Onion-Browser kann dabei im App-Store heruntergeladen werden. Wird die Software das erste Mal geöffnet, lädt sie eine Liste herunter, die alle im Augenblick verfügbaren Tor-Server auflistet. Die Apps ermitteln dann selbst zufällig eine Route durch das Tor-Netzwerk zur Umleitung des Datenverkehrs.

Unter bestimmten Umständen kann es dabei sinnvoll sein, Tor in Verbindung mit einem VPN-Client zu verwenden. An dieser Stelle sei aber gesagt, dass die Nutzung von Tor für den durchschnittlichen iPad-Nutzer nicht besonders viel Sinn ergibt und du stattdessen auf eine Kombination zwischen dem privaten Modus des iPad und einer VPN-Software wie Shellfire setzen solltest.

Fazit

Es können verschiedene Methoden zum Einsatz kommen, mit dem iPad anonym zu surfen – grundsätzlich sogar kostenlos. Wer aber auf maximalen Komfort nicht verzichten will, kommt um einen Premium-VPN Client nicht herum.

In Verbindung mit dem anonymen Modus des iPads wird hier aber tatsächlich ein sehr hohes Maß an Sicherheit und Anonymität gewährt, ohne dass Komfort verlorengeht.

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