VPN im Iran: Alles, was du wissen musst!

Bereits seit vielen Jahren gibt es strenge Zensuren im Iran, die sich unter anderem auf das Internet beziehen. Für Bürger ist es nicht einfach möglich, sich überall im Netz zu informieren oder auf das breite Angebot des World Wide Webs zuzugreifen. Wer dennoch nicht auf die virtuellen Freiheiten verzichten möchte, benötigt ein sicheres VPN-Netzwerk.

Weshalb ist ein VPN-Zugang im Iran sinnvoll?

Nach China ist der Iran das Land mit den meisten Webseiten-Blockierungen. Insgesamt hat die Regierung schon 2003 ganze 15.000 Webseiten auf eine Liste gesetzt, die von den Providern gesperrt und entsprechend gefiltert werden müssen. Im Jahr 2008 waren es schon fünf Millionen Filterungen, die der Regierung zufolge alle auf “unmoralische” oder auf “antiislamische” Inhalte zurückzuführen sind.

Das allein ist bereits ein Grund, auf einen VPN-Dienst zu setzen, um möglichst frei entscheiden zu können, welche Inhalte im Internet angesehen werden. Auch die Anonymität ist ein guter Grund, sich mit dem Thema zu beschäftigen, denn ein VPN ermöglicht ein sicheres und anonymes surfen.

Zensuren im Iran

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts waren die Provider im Iran noch recht offen, was dazu führte, dass die damals schon strengen Zensurgesetze umgangen wurden. Mohammed Chatemis sorgte damals für die ersten Zensurmaßnahmen. Die Kontrollen wurden auch mit Mahmud Ahmadineschad weiter verschärft.

Die Organisation “Reporter ohne Grenzen” betitelte den Iran im Jahr 2006 sogar, wie einige weitere Länder, als “Feind des Internets”. Auch im Verlaufe der Jahre wurde es nicht besser. Es kam zu Sperrungen und Behinderungen im Netz.

Sperrungen von Webseiten

Im Jahr 2006 sperrte die Regierung des Irans mehrere Webseiten, darunter

  • YouTube
  • Facebook
  • Blogger
  • Amazon
  • IMDb
  • New York Times
  • Amnesty International

Auch Seiten mit pornografischen, homosexuellen oder reformpolitischen Inhalten (und viele weitere Seiten) wurden gefiltert. 2006 wurde auch die kurdische Wikipedia-Version lange Zeit gesperrt, eine Zeit lang auch die WikiLeaks-Inhalte sowie im Jahr 2012 sogar den Gmail-Zugang.

Die iranische Regierung mischt sich massiv in die Privatsphäre ihrer Bürger und Besucher ein. Ein VPN kann für Abhilfe sorgen. (Foto: Jerome Cid / 123RF)

Auch Messenger-Dienste sind betroffen

Wer sich mit Freunden, Bekannten und Familie aus aller Welt austauschen möchte, nutzt in der heutigen Zeit oftmals Messenger. Diese bequemen Chat-Programme sind in großer Vielfalt verfügbar. Im Iran ist vor allem die App “Telegram” beliebt. Diese App wurde allerdings schon 2018 von der Justiz im Iran verboten, obwohl schon über 40 Millionen Iraner auf den Dienst zurückgreifen.

Die Gründe für die Sperre wurden nicht ausführlich erläutert. Es hieß, dass es Anzeigen gegen den Dienst gegeben habe und dass die Sicherheit des Irans durch die App gefährdet sei. Fakt ist, dass die Messenger-App natürlich nicht nur privat eingesetzt wird, sondern in der Tat auch dafür, um Proteste, Videos, Bilder und mehr zu verbreiten oder sich entsprechend für Proteste und Co. abzusprechen.

Als Alternative wurde die “Stimme des Gewissens”, die App “Soroush, empfohlen. Diese Anwendung wurde im Iran entwickelt und bot auch Emojis mit verhüllten Frauen oder politischen Botschaften. Im Iran ist die App nach wie vor unpopulär, was natürlich auch daran liegt, dass davon ausgegangen wird, dass der staatliche Kommunikationsdienst entsprechende Kontrollen und Speicherungen durchführt. Ein VPN ist aus diesem Grund für Millionen Bürger im Iran eine für sie wichtige Alternative.

Sind VPN im Iran legal oder illegal?

Der Iran ist bemüht, VPN-Verbindungen im eigenen Land nicht zuzulassen. Sie gelten nicht direkt als illegal, sollen aber unterbunden werden. Die Regierung kontrolliert hierfür die ISPs, sodass IP-Adressen der beliebtesten VPNs im Iran blockiert werden.

Die VPN-Anbieter aktualisieren allerdings regelmäßige ihre IP-Listen, sodass die Sache in eine Art Katz-und-Maus-Spiel ausartet. Damit ein VPN-Dienst im Iran funktioniert, muss sich dieser Dienst selbst verschleiern, damit der Verkehr aussieht wie klassischer HTTPS-Verkehr (statt VPN-Verkehr).

Anleitung: Iran VPN mit Shellfire

Möchtest du auf das vollständige Internet zugreifen und nicht mit den Sperren der Regierung leben? Ist dir auch die Anonymität im Internet wichtig? Dann bist du mit einem VPN-Dienst am besten beraten und solltest hierauf nicht verzichten.

Shellfire VPN

Eine einfache Möglichkeit ist es, sich eine kostenlose Software auf das jeweilige Gerät zu laden und von dort aus eine VPN-Verbindung aufzubauen. Wir bieten unsere Software für alle gängigen Geräte und Plattformen an, sei es für iOS-, Android-, Windows- oder Mac-OS-X-Geräte. Auf unserer Download-Seite kannst du alle gängigen Versionen einsehen.

Shellfire Box

Wenn du keine Lösung für unterwegs suchst, sondern lieber stationär tätig sein möchtest, dann ist die Box besser geeignet. Unsere Hardware-Lösung ist kinderleicht zu installieren und muss lediglich aufgestellt und angeschlossen werden.

Verbinde die Shellfire-Box mit einem Gerät deiner Wahl und danach lässt sich einfach eine VPN-Verbindung aufbauen. Selbst das Anschließen an Konsolen oder an TV-Sticks ist hiermit möglich, sodass du bei keinen deiner Aktivitäten auf Freiraum verzichten musst.

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Fazit

Im Iran liegt das Thema der Internet-Infrastruktur komplett in den Händen der Regierung. Das wird von vielen Bürgern bemängelt, denn so ist kein freier und unzensierter Zugang zum Internet möglich. Ganz im Gegenteil. Nach China ist der Iran das Land mit den meisten Blockaden und Filterungen von Webseiten. Provider sind angewiesen, entsprechende Blockaden einzurichten, um die Nutzer des Internets von Messengern, sozialen Diensten und Informationsplattformen abzuschirmen. Selbst die Internetgeschwindigkeit wurde zeitweise gedrosselt, damit die Bürger weniger auf westliche Medien zugreifen würden.

Dennoch ist es möglich, im Iran über ein “freies Netz” zu verfügen, sofern die passenden technischen Hilfsmittel zum Einsatz kommen. Auch das ist aber gar nicht einfach, denn die Regierung ist bemüht, auch das Thema VPN unter Kontrolle zu bekommen. Bis es soweit ist, kannst du allerdings auf die VPN-Lösungen zurückgreifen, um deine eigenen Internetaktivitäten für dich zu behalten und vor allem freien Zugang zu Wissen und Medien zu erhalten, während du dich im Iran aufhältst.

Titelbild: Karen Roach / 123RF

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