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Anonym surfen unter Firefox, wie geht das?

Für Dritte wird es zunehmend leichter, zu verfolgen, was du im Internet machst – durch Cookies und diverse andere Tracking-Methoden. Einige Unternehmen basieren sogar ihr gesamtes Geschäftsmodell darauf, Werbung auszuliefern, die auf deinen Geschmack ausgerichtet ist. Dazu müssen diese Firmen deine Surfgewohnheiten jedoch zuerst analysieren. Das möchtest du nicht? Dann solltest du jetzt weiterlesen, um zu erfahren, wie du mit Firefox anonym im Internet bleibst.

Weshalb ist es ratsam, unter Firefox anonym zu surfen?

Ein Recht auf Privatsphäre hat jeder Mensch – egal, ob offline oder im Internet. Du möchtest schließlich im realen Leben auch keinen Unbekannten Informationen über dein Privatleben zukommen lassen. Genau das tust du aber (unwissentlich), wenn du ungeschützt im Internet unterwegs bist. Vor allem soziale Medien sind sehr gut darin, deine Aktivitäten nachzuverfolgen und damit zu protokollieren, was du wann und wo gemacht hast.

Klingt erschreckend? Das ist es auch, und genau aus diesem Grund solltest du dich damit beschäftigen, einen anonymen Internetzugang über Firefox aufzubauen.

Was ist dafür nötig, um unter Firefox anonym zu surfen?

Mehrere Wege führen ans Ziel, um komplett oder weitgehend anonym mit Firefox zu surfen. Zusammengefasst lauten die Maßnahmen dabei VPN, anonymer Modus des Browsers sowie regelmäßiges Ausloggen.

VPN unter Firefox

Um deine wirkliche IP-Adresse niemandem bekannt zu machen, empfiehlt sich Nutzung eines VPN-Clients ohne Log-Files, wie dies beispielsweise bei unserem Shellfire VPN gegeben ist. Dieser funktioniert unabhängig von deinem Browser und schützt dich auch beim Downloaden oder beim Surfen unter anderen Browsern.

Einen allgemeinen Überblick der wichtigsten Vorteile und Nachteile von VPN kannst du dir dabei in einem anderen Artikel verschaffen, den wir vor einiger Zeit bei uns veröffentlicht haben.

Derzeit ist Shellfire VPN verfügbar für die folgenden Betriebssysteme:

Um deine IP-Adresse unter Firefox zu verbergen, musst du also nur ganz einfach unsere App für dein Betriebssystem herunterladen und den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen – und schon kann es losgehen. Dabei steht unser Shellfire VPN sowohl in einer kostenlosen als auch in einer bezahlten Premium-Version zur Verfügung, die bereits für rund 5,00 € im Monat zu haben ist.

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Anonymer Modus unter Firefox

Den anonymen Modus unterstützen alle modernen Browser und damit auch Firefox. Aktivieren kannst du ihn entweder im geöffneten Browser oben rechts im Optionsmenü oder durch die Tastenkombination STRG + SHIFT + P.

Allerdings darfst du nicht annehmen, dass du mit diesem Modus wirklich anonym bist – weshalb der Name auch irreführend ist. Im Gegensatz zur Lösung mit einem VPN-Zugang kann dein Internetanbieter noch immer deine IP-Adresse einsehen und auch andere Internetseiten erkennen genau, von welcher IP-Adresse aus du auf diese Webseiten zugreifst.

Der private Modus von Firefox setzt unter anderem aggressivem Tracking durch Webseitenbetreiber ein jähes Ende.

Der anonyme Modus dient lediglich dazu, dass auf dem Gerät, an dem du dich gerade befindest, keine Spuren deiner Aktivitäten hinterlassen werden. Das bedeutet beispielsweise, dass Webseiten keinerlei Cookies speichern. Gehst du also in diesem Modus auf facebook.com und loggst dich ein, wirst du beim Beenden der Session automatisch wieder ausgeloggt – da eben keine permanenten Cookies im Speicher abgelegt werden. Auch andere Daten speichert der Browser nicht. Darunter zählen etwa aufgerufene Webseiten, die Download-Historie und ähnliche Informationen. Andere Personen, die später mit deinem Gerät arbeiten (vielleicht ein Notebook oder ein PC), können also nicht erkennen, was du mit dem Browser während der privaten Session gemacht hast.

Nützlich ist das vor allem, wenn du öffentlich verfügbare Geräte nutzt (Internetcafés sind ein Beispiel) oder an anderweitig geteilten Computern arbeitest. Ansonsten könnten andere Personen einfach deine bestehenden Login-Daten verwenden, um unter deinem Namen im Internet aktiv zu werden – und das willst du sicherlich nicht.

Ausloggen nicht vergessen

Soziale Netzwerke setzen Tracking-Maßnahmen ein, die auch dann wirksam sind, wenn du nicht direkt auf der Webseite bist. Von dort – und auch allen anderen Webseiten – solltest du dich daher ausloggen, sobald du die Website verlässt. Das ist zwar unbequem, da es stets einen neuen Login benötigt, wenn du kurze Zeit später wieder auf die Webseite gehst. Gleichzeitig schafft es jedoch ein wenig mehr Anonymität beim Umgang mit dem Internet.

Ist die Nutzung von VPN für Firefox legal?

Absolut.

Es gibt, zumindest in den meisten westlichen Ländern kein Gesetz, das dir die Nutzung eines VPNs verbietet. Du kannst dir also einfach einen Anbieter aussuchen und sofort loslegen. Ob du dich direkt über deinen Internetanbieter einloggst oder den Weg über einen anonymen VPN-Server nimmst, ist völlig unerheblich.

Am Ende kommt es darauf an, was du mit dem VPN-Server machst. Ein Küchenmesser ist auch ein legaler Kauf – aber du kannst es für illegale Aktivitäten verwenden. Lädst du also urheberrechtlich geschützte Filme oder Musik herunter oder begehst weitaus schlimmere Straftaten, ist das natürlich auch mit einem zwischengeschalteten VPN-Server illegal. Bist du nur ein “ganz normaler Internetnutzer”, hast du allerdings überhaupt nichts zu befürchten.

Ermöglicht ein VPN für Firefox auch anonymes Downloaden?

Ja. Ob du mit einem VPN “nur” im Internet surfst oder etwas herunterlädst, spielt keine Rolle. Wenn du eine beliebige Seite besuchst, bekommt diese Webseite als IP-Adresse nicht direkt deine eigene Adresse, sondern die des VPN-Servers zu sehen. Ebenso verhält es sich bei Downloads: Diese landen nicht direkt auf deinem Computer, sondern nehmen den Umweg über den VPN-Server. Auch in diesem Fall ist wieder nur die Adresse des VPN-Servers sichtbar.

Die einzigen Informationen, die eine Webseite bei einem Download bekommt, betrifft die Art des Downloads: Der Anbieter weiß genau, was du herunterlädst. Er weiß jedoch nicht, wer du bist und hat auch keine Möglichkeiten, an deine IP-Adresse zu kommen. Diese wird durch den VPN-Anbieter effektiv verschleiert.

Eine Partei gibt es natürlich, die deine IP-Adresse kennt: der VPN-Anbieter. Gute Anbieter (auch wir bei Shellfire!) legen jedoch keinerlei Protokolle der Aktivitäten ihrer Kunden an. Das heißt, dass deine IP-Adresse nur für die Dauer der Nutzung bekannt ist. Sobald du die Verbindung beendest, verschwindet auch deine IP-Adresse aus den Aufzeichnungen.

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