Anonym downloaden: Der ultimative Guide

Ein Klick und der Download startet. Jetzt wäre Zeit nachzuschauen, was dabei im Hintergrund passiert, denn das Surfen im Web ist viel weniger anonym als es im Browser aussieht. Aber warum ist Anonymität im Netz überhaupt wichtig?

Als Argument für anonyme Downloads werden häufig zuerst staatliche Überwachung und damit zusammenhängende Skandale genannt. Doch der Staat setzt sich selbst für den Datenschutz im Internet ein und fördert Projekte für anonymes Surfen. Welche Risiken sind es also, die Du eingehst, wenn Du auf Anonymität beim Download verzichtest?

Welche Risiken gehst Du ein, wenn Du auf Anonymität beim Download verzichtest?

Im Folgenden möchten wir Dir die wesentlichen Risiken aufzeigen, die Du eingehst wenn Du darauf verzichtest, anonym downzuloaden.

  1. Nicht alles ist legal, was im Internet angeboten wird. Aber selbst wenn Du mit BitTorrent prinzipiell ausschließlich legale Dinge herunterlädst, etwa eine Installations-DVD für die Debian GNU/Linux-Distribution, kannst Du gerade in Deutschland für Urheberrechtsverletzungen verantwortlich gemacht werden. Anonym downloaden kann Dir solchen unnötigen Ärger ersparen.
  2. Wen geht es etwas an, ob Du zum Beispiel einen Ratgeber für Notlagen oder Problemsituationen herunterlädst? Auch wenn es für einen Freund ist, braucht es niemand zu wissen. Du würdest ja auch keine sensiblen Informationen auf eine Postkarte schreiben.

Im Prinzip ist das Problem also, dass Deine Daten wie IP-Adresse, Serviceprovider, MAC-Adresse usw. für den Betreiber einsehbar sind. Diese lassen sich Dir einfach zuordnen und es lässt sich ein Nutzerprofil erstellen oder schlimmer, Abmahnungen schreiben. Wie kannst Du dich also dagegen schützen?

Welches Betriebssystem und welchen Browser für anonyme Downloads nutzen?

Anonym downloaden ist prinzipiell mit jedem Betriebssystem und Browser möglich. Es eignen sich jedoch nicht alle Systeme gleich gut dafür. Kommerzielle Betriebssysteme wie Windows oder MacOS machen standardmäßig selbst Internetverbindungen auf, welche sich nur schwer kontrollieren lassen. Dies passiert zum Beispiel um nach Updates zu suchen. Das Gleiche gilt auch für Browser wie Firefox oder Chrome.

Bei diesen Programmen lässt sich die Update-Funktionalität allerdings einfach in der Konfiguration abschalten. Das ist besonders wichtig, wenn Du Dienste wie Tor zum Anonymisieren nutzt. Sonst wäre Deine Anonymität gefährdet, wenn die Update-Anfragen mal mit und mal ohne Tor raus gehen.

Eine bessere Unterstützung für anonymes downloaden als bei Windows, MacOS oder mobilen Betriebssystemen wie iOS und Android findest Du bei den Systemfamilien GNU/Linux und BSD Unix. Dort gibt es sogar spezielle Linux-Distributionen, die von vornherein für das anonyme Surfen eingerichtet sind. Diese kannst Du auf einem USB-Stick installieren und auf Deinem PC alternativ zu dem normalen Betriebssystem booten, wenn Du anonym downloaden willst.

Sind anonyme Downloads mit Private Browsing möglich?

Einige Browser bieten spezielle Funktionen für ein anonymeres Surfen an. Bei Google Chrome kannst Du zum Beispiel Webseiten in einem Inkognito-Fenster öffnen. Der Schutz besteht darin, dass der Browser alle Cookies, Session-Daten und den Verlauf löscht, sobald Du das letzte Inkognito-Fenster schließt.

Alleinstehend bringt er nicht sehr viel, denn er stellt nur sicher, dass Du keine Spuren deiner Aktivitäten in Deinem Browser hinterlässt. In Verbindung mit einem VPN hingegen ist es eine sinnvolle Ergänzung.

Mehr als ein Löschen von Browserdaten ist Private Browsing aber nicht. Deine IP, MAC-Adresse usw. werden weiterhin übertragen.

Anonyme Downloads und der Do-Not-Track Header

In der Konfiguration Deines Browsers findest Du meist noch eine weitere Option, die zumindest den Anschein erweckt, dass sie Deine Anonymität im Netz schützt. Bei Chrome heißt sie zum Beispiel „Do Not Track“. Wenn Du sie einschaltest sendet Dein Browser mit jeder Anfrage eine zusätzliche Information, einen sogenannten Header an den Webserver, der ihm mitteilt, dass Du kein Tracking beim Besuch der Website wünschst.

Es ist dem Webbetreiber aber selbst überlassen, ob er das Tracking unterlässt oder nicht, denn das Nachkommen der Anfrage geschieht auf freiwilliger Basis. Die Aktivierung der “Do Not Track”-Funktion ist also praktisch nutzlos. Dennoch existiert eine Methode mit welcher Du deinen Web-Traffic verschlüsseln kannst.

Die Lösung für’s anonyme downloaden: Die Nutzung eines VPN

Echte Anonymität beim Download bietet Dir vor allem ein VPN, ein virtuelles privates Netz. Dieses schafft eine verschlüsselte Verbindung von Deiner Netzwerkkarte hin zum VPN Server, der Deinen Web-Traffic so weiterleitet, als käme er von ihm selbst. Damit bleibt Deine Identität hinter dem VPN Server verborgen. Die Einrichtung ist kinderleicht und mit ein paar Klicks abgeschlossen.

Dieser VPN Server kann beispielsweise in Mexiko stehen. Baust Du nun eine verschlüsselte Verbindung über diesen Server auf, so sieht es für den Webserver so aus, als ob Du aus Mexiko kommst. Deine ursprüngliche IP-Adresse kann dadurch nicht eingesehen werden und gleichzeitig hast Du Zugriff auf Inhalte, die in Deinem Land gesperrt sind, wie zum Beispiel von der GEMA gesperrte Youtube Videos. Ein VPN ist also die ideale Lösung für anonymes Downloaden.

Kostenlos Anonym downloaden mit dem Shellfire VPN

Es gibt also keinen Grund auf Anonymität beim Downloaden zu verzichten. Mit dem Shellfire VPN kannst Du sogar kostenlos anonym downloaden in nur ein paar simplen Schritten:

  1. Lade Dir unseren Shellfire VPN Client auf dieser Seite herunter. Mit unserem kostenfreien VPN hast Du Zugriff auf Server aus 2 Ländern mit einer max. Downloadrate von 1.000 kBit/Sek. Möchtest Du mit Highspeed aus über 30 Ländern downloaden, empfehlen wir Dir unser preiswertes PremiumPlus Paket. 
  2. Installiere den VPN Client auf Deinem Endgerät. Wenn Du noch keinen Account bei Shellfire hast, wirst Du am Ende der Installation dazu aufgefordert, einen neuen Account anzulegen. Aktuell gibt es Shellfire für Windows, MacOS X, Android und iOS.
  3. Stelle eine VPN-Verbindung her, bevor Du mit dem Downloaden beginnst. Denke daran, jedes Mal eine VPN-Verbindung herzustellen bevor Du mit dem Downloaden beginnst- Nur so kann Deine Anonymität gewährleistet werden.

Wie Du siehst ist es also ganz einfach mit diesen drei Schritten Deine Anonymität beim Downloaden und Surfen wiederherzustellen.

Ist Tor eine Alternative für das anonyme Downloaden?

Während sowohl Tor als auch VPN anonymes Downloaden ermöglichen, ist die Downloadgeschwindigkeit bei VPNs höher und zusätzlich ermöglichen diese auch das Streaming geoblockierter Inhalte.

Tor ist ein System, das Deine Identität beim Surfen verbirgt, indem es Deinen Traffic auf einem zufällig gewählten Weg durch ein Labyrinth von Proxies leitet. Dabei kennt jeder Knoten nur den unmittelbar vorhergehenden und nachfolgenden. Für den angefragten Webserver ist ausschließlich der letzte Knoten sichtbar, der Exit Node.

Durch dieses mehrfache Umleiten der Verbindung ist Deine Anonymität mit Tor sehr gut geschützt, die Nutzung aber langsam. Da Deine Seitenaufrufe beim Exit Node sichtbar werden, damit dieser sie an den richtigen Webserver weiterleiten kann, ist die Verwendung von Verschlüsselung sehr zu empfehlen.

Ein VPN eignet sich für eine solche End-to-End Verschlüsselung, da von vornherein eine geänderte IP-Adresse verwendet wird. Die Kombination von Tor und VPN ist also für Dich sinnvoll, wenn Du ein noch größeres Maß an Anonymität beim Downloaden wünschst. Allerdings gilt es zu beachten, dass der Download-Speed in dieser Konfiguration im Vergleich zur ausschließlichen VPN-Nutzung deutlich geringer ist.

In den meisten Fällen ist es daher beim Downloaden deutlich praktikabler, auf eine VPN-Verbindung anstatt auf Tor zu setzen.

Sind Downloads mit dem P2P-Service „Torrent“ anonym?

BitTorrent oder kurz Torrent ist ein Filesharing Protokoll, das für hocheffiziente, schnelle Dateiübertragung optimiert ist, nicht aber für Anonymität. Auch wenn es eine Peer-to-Peer Lösung ist, sind Deine Torrent-Downloads standardmäßig keinesfalls anonym. Der Tracker, bei dem Dein Torrent-Client sich zum Herunterladen einer Datei melden muss, gibt Deine IP-Adresse an alle weiter, die potenziell mit Dir Dateifragmente austauschen können.

Darunter sind bekanntermaßen auch Systeme, die Aktivitäten in Torrent-Netzwerken ausspähen, beispielsweise um Urheberrechtsverletzungen aufzuspüren. Aufgrund der Funktionsweise von BitTorrent kannst Du dabei leicht in den Verdacht illegaler Downloads geraten und Abmahnungen mit hohen Geldforderungen erhalten, wenn Du den Service nicht anonym nutzt.

Denn ein Torrent zerlegt jede Datei in kleine Teile, welche jeder Client, der sie einmal heruntergeladen hat, anderen Clients zum Download zur Verfügung stellt. Das beschleunigt die Downloads, weil sich der Traffic auf alle Systeme in einem sogenannten Torrent-Swarm verteilt und die Bandbreite optimal genutzt werden kann. Es erschwert aber die Nachverfolgung dessen, wer tatsächlich welche Datei heruntergeladen hat, sodass es leicht zu falschen Anschuldigungen kommt.

Daher ist die Verwendung eines VPN in Verbindung mit Torrent sehr zu empfehlen, damit Du auch bei diesem Filesharing-Dienst anonym downloaden kannst.

Fazit zum anonymen Downloaden

Obwohl unser Browser bereits einige Optionen für ein sicheres Browsen bereitstellen, so helfen sie nicht weiter wenn es um Anonymisierung beim Downloaden geht. Benutzt Du Firefox oder Chrome solltest Du die Funktion für automatische Updates ausschalten, damit Deine Daten nicht aus Versehen gesendet werden, wenn gerade keine Verschlüsselung aktiviert ist.

Die Browserfenster in denen man im Privaten Modus surft haben ebenso durchaus ihren Nutzen, um dem Browser keine Daten über das Nutzerverhalten zu liefern. Alleinstehend sind sie jedoch nicht ausreichend um Deine Daten zu verschlüsseln. Die Verwendung des TOR-Browsers kann bereits eine Lösung darstellen wenn man anonym downloaden möchte, allerdings sind die Downloadgeschwindigkeiten aufgrund der mehrfachen Weiterleitungen hier sehr gering.

Die einzige Methode welche Dir ein End-to-End Verschlüsselung bietet, also eine Verschlüsselung von dir bis hin zum Webserver ist ein VPN. Ein VPN sorgt sogar dafür, dass Files über Torrent anonym heruntergeladen werden können. Du brauchst also keine Abmahnungen bezüglich Urheberrechtsverletzungen zu befürchten.

Deine Daten im Internet zu schützen ist wichtig und mit einem VPN ist es ganz leicht, dies zu erreichen. Probiere jetzt unverbindlich unseren Shellfire VPN aus, welcher sich in nur 3 Schritten einrichten lässt.  Somit steht dem anonymen Downloaden nichts mehr im Wege.

Header: ©stevanovicigor/123RF

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